{"id":21,"date":"2023-09-16T18:33:23","date_gmt":"2023-09-16T16:33:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mennoniten.at\/neu\/?page_id=21"},"modified":"2026-03-12T21:15:17","modified_gmt":"2026-03-12T20:15:17","slug":"unser-fundament","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.mennoniten.at\/neu\/unser-fundament\/","title":{"rendered":"Unser Fundament"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gott<\/h3>\n\n\n\n<p id=\"gott\">Wir glauben an den einen, wahren, lebendigen Gott, den Sch\u00f6pfer des Himmels und der Erde. Gott ist unendlich weise und allm\u00e4chtig, ein gerechter Richter, unersch\u00f6pflich an Liebe, die sich niemals \u00e4ndert. Gott ist der K\u00f6nig, der \u00fcber alles Sichtbare und Unsichtbare herrscht, der Hirte, der Verlorene und Hilflose rettet. Gott ist eine Zuflucht und Burg f\u00fcr alle, die in Not sind. Gott ist ein verzehrendes Feuer, absolut heilig, doch voller Gnade und Geduld. Gott erzieht und tr\u00f6stet wie eine liebende Mutter. Er ist wie ein f\u00fcrsorglicher Vater und wie ein treuer Ehemann. Wir bekennen Gott als ewigen Vater, Sohn und Heiligen Geist.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gott, der Vater<\/h4>\n\n\n\n<p id=\"gott_vater\">Gott, der Vater, ist der Ursprung allen Lebens. In Ihm leben und existieren wir. Der Vater sucht Menschen, die Ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten und h\u00f6rt die Gebete aller, die Ihn anrufen. Der Vater sandte den Sohn zur Erl\u00f6sung der Welt und nimmt durch Jesus Christus alle an, die dem Evangelium vertrauen. Er vergibt denen, die ihre S\u00fcnden bekennen und bereuen und den Bund des Glaubens mit Ihm eingehen. Gott gibt Seinen Kindern den Heiligen Geist als Tr\u00f6ster und Helfer. Mit rettender Liebe und der Macht seines Sch\u00f6pferwortes erh\u00e4lt Er diese Welt bis zum Ende der Zeit.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gott, der Sohn<\/h4>\n\n\n\n<p id=\"gott_sohn\">Gott, der Sohn, durch den alle Dinge geschaffen wurden und der alles zusammenh\u00e4lt, ist das Abbild des unsichtbaren Gottes. Vom Heiligen Geist empfangen und geboren von der Jungfrau Maria, nahm Jesus menschliche Gestalt an um die gefallene Welt zu erl\u00f6sen. Als gehorsamer und s\u00fcndloser Mensch offenbarte Er das Wesen und den Willen Gottes, des Vaters, und gab uns ein Vorbild eines erf\u00fcllten Lebens. Durch Wort und Tat verk\u00fcndigte Jesus die Herrschaft Gottes, indem Er den Armen die Gute Nachricht brachte, die Gefangenen befreite und den Blinden das Augenlicht wiederherstellte. Jesus, der Christus, triumphierte durch Seinen Tod und Seine Auferstehung \u00fcber die S\u00fcnde. Deshalb erh\u00f6hte Ihn Gott zum Herrn der Sch\u00f6pfung und der Gemeinde. Als Menschenfreund und Retter der Welt l\u00e4dt Er alle ein sich mit Gott vers\u00f6hnen zu lassen. Er bietet allen Menschen Frieden an und ruft sie auf, nicht sich selbst zu leben sondern Ihm nachzufolgen, indem sie Sein Kreuz auf sich nehmen. Bis Jesus, der Herr, in Herrlichkeit zur\u00fcckkehrt, tritt er als F\u00fcrsprecher f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen ein, und ruft sie auf Seine Zeugen zu sein.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gott, der Heilige Geist<\/h4>\n\n\n\n<p id=\"gott_heilige_geist\">Gott, der Heilige Geist, der eins ist mit dem Vater und dem Sohn, ist von ihnen gesandt, um im Menschen die Erl\u00f6sung zu verwirklichen. Der Geist \u00fcberzeugt Menschen von ihrer S\u00fcnde und gibt ihnen neues Leben. Er leitet sie in alle Wahrheit und verherrlicht Jesus Christus. Durch den Geist werden alle Gl\u00e4ubigen zu einem Leib getauft. Er wohnt in ihnen und bezeugt, dass sie Gottes Kinder sind. Er teilt Gaben f\u00fcr den Dienst zu, bevollm\u00e4chtigt sie Zeugen zu sein und gute Frucht zu bringen. Als Tr\u00f6ster hilft der Heilige Geist den Kindern Gottes in ihrer Schwachheit, tritt f\u00fcr sie nach dem Willen Gottes ein und gibt ihnen die Gewissheit des ewigen Lebens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Mose 1; 2. Mose 15,2-3; 2. Mose 34,6-7; 5. Mose 6,4-6; Psalm 23; Psalm 139; Jesaja 55,8-9; Jesaja 66,12-13; Jeremia 31,31 -34; Hosea 11,1-4; Matth\u00e4us 5-7; Matth\u00e4us 28,18-20; Markus 8,34-38; Lukas 4,18-19; Johannes 1,1-18; Johannes 4,24; Johannes 14,26; Johannes 16,7-15; Johannes 16,7-15; Apostelgeschichte 1,8; Apostelgeschichte 2,1-4; R\u00f6mer 8,1-17.26-27; 1. Korinther 12,4-7.13; 1. Korinther 13-14; 1. Korinther 15,3-8; 2. Korinther 1,22; 2. Korinther 5,16-21; 2.Korinther 13,14; Galater 5,22-23; Epheser 1,13-2,22; Epheser 3,14-21; Philipper 2,6-11; Kolosser 1,15-20; 1. Timotheus 6,15-16; 2. Timotheus 2,11-13; Hebr\u00e4er 1,3; 12,7-11; Hebr\u00e4er 2, 5-18; 1. Petrus 2,21-25; 1. Johannes 2,2; Offenbarung 5,5-6+9-10.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Offenbarung Gottes<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gott offenbart sich selbst<\/h4>\n\n\n\n<p id=\"offenbarung_gottes\">Wir glauben, dass Gott sich allen Menschen offenbart. Gottes Kraft und Wesen sind von Anfang an in der Sch\u00f6pfung erkennbar. Das Alte Testament offenbart Gott als denjenigen, der eine Bundesbeziehung zum Volk Israel begonnen hat, um dadurch alle Menschen mit seinem ewigen Erl\u00f6sungsplan zu erreichen. Im Neuen Testament offenbart Er sich am deutlichsten und endg\u00fcltig in Jesus Christus. Auch heute noch spricht Gott zu Einzelnen und der Gemeinde durch den Heiligen Geist, aber nie im Widerspruch zum geschriebenen Wort.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Das geschriebene Wort Gottes<\/h4>\n\n\n\n<p>Wir glauben, dass die ganze Bibel durch den Heiligen Geist von Gott inspiriert wurde. Derselbe Geist leitet die Glaubens-gemeinschaft in der Auslegung der Schrift. Durch die Person, die Lehre und das Leben Jesu Christi verstehen wir die Bibel. Wir erkennen wie Ihn das Alte Testament ank\u00fcndigt und wie das Neue Testament Ihn verk\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir anerkennen die Bibel als das unfehlbare Wort Gottes und die verbindliche Autorit\u00e4t f\u00fcr alle Glaubens- und Lebensfragen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">1. Mose 9,1-17; 1. Mose 12,1-3; 2. Mose 6,2-8; Psalm 19,1-11; Psalm 119; Matth\u00e4us 5,17-18; Lukas 24,27.44-47; Johannes 1,16-18; Johannes 16,13; Apostelgeschichte 8,34-35; R\u00f6mer 1,18-21; Hebr\u00e4er 1,1-2; Hebr\u00e4er 4,12; Kolosser 1,15-23; 2. Timotheus 3,14-17; 2. Petrus 1,16-21.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sch\u00f6pfung und <br>Menschheit<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Sch\u00f6pfung<\/h4>\n\n\n\n<p id=\"schoepfung_menschheit\">Wir glauben, dass Gott am Anfang Himmel und Erde schuf und alles gut war. Die Sch\u00f6pfung preist die Weisheit und Macht Gottes und ruft alle auf Ihn anzubeten. Sie bringt Gottes Souver\u00e4nit\u00e4t, Majest\u00e4t und Macht zum Ausdruck, unterscheidet sich jedoch von dem Sch\u00f6pfer selbst. Gott ist Herr und Bewahrer des Universums, an dem er sich freut.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Menschheit<\/h4>\n\n\n\n<p>Gott schuf Menschen, damit sie mit ihm und miteinander in Gemeinschaft und gesunden Beziehungen leben. Er schuf sie als Mann und Frau zu Seinem Ebenbild. Der Sch\u00f6pfer gab ihnen den Auftrag, Seine Sch\u00f6pfung zu entfalten, zu bewahren und im Seinem Sinne zu verwalten. Er gab ihnen die Freiheit sich f\u00fcr oder gegen Gott zu entscheiden. Durch den wissentlichen Ungehorsam von Adam und Eva kam die S\u00fcnde in diese Welt. Die Folge ist eine entstellte menschliche Natur und die Entfremdung von Gott und der Sch\u00f6pfung. Seitdem steht sie unter dem Fluch des Verfalls und sowohl die Sch\u00f6pfung als auch die Menschheit warten darauf erl\u00f6st zu werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Hoffnung der <br>neuen Sch\u00f6pfung<\/h4>\n\n\n\n<p>S\u00fcnde, Schuld und Tod werden nicht ewig herrschen. Gott wird einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, wo es kein B\u00f6ses, kein Leid und keinen Tod mehr geben wird. Die ersten Zeichen dieser neuen Sch\u00f6pfung sind in den Wiedergeborenen und der lokalen Gemeinde schon gegenw\u00e4rtig. In der Vollendung wird alles in Christus vers\u00f6hnt und neu geschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">1. Mose 1-3; Psalm 8,6; Psalm 19,1-6; Psalm 24,1-2; Psalm 89,12-13; Psalm 95,4-6; Psalm 104; Spr\u00fcche 8,22-31; Jesaja 40,12-31; Jesaja 44,24; Johannes 1,1-4; Johannes 17,5; R\u00f6mer 1.19-20; R\u00f6mer 5,17.21; R\u00f6mer 6,4-5; R\u00f6mer 8,18-25; 1. Korinther 8,6; 1. Korinther 15,20-27.53; 2. Korinther 3,18; 2. Korinther 4,6; 2. Korinther 5,16-19; Galater 6,15; Epheser 1,4.9-10; Epheser 2,11-22; Epheser 4,24; Kolosser 1,15-17; Hebr\u00e4er 11,3;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">S\u00fcnde und das B\u00f6se<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">S\u00fcnde und deren Folgen<\/h4>\n\n\n\n<p id=\"s\u00fcnde_und_das_boese\">Wir glauben, dass die ersten Menschen dem B\u00f6sen gehorchten und der S\u00fcnde erlagen. Dadurch haben alle Menschen die Herrlichkeit Gottes verloren. Die S\u00fcnde und das B\u00f6se haben in der Welt Fu\u00df gefasst und widersetzen sich dem Willen Gottes. Dies entfremdet den Menschen von Gott, Seiner Sch\u00f6pfung, seinen Mitmenschen und sich selbst. Seitdem s\u00fcndigen alle Menschen und leben getrennt von Gott. Gott bestraft dies mit dem physischen und geistlichen Tod.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">M\u00e4chte und Gewalten<\/h4>\n\n\n\n<p>Die S\u00fcnde ist eine Macht, die zur Versklavung der Menschheit gef\u00fchrt hat. Satan, der Widersacher, will Herrscher der Sch\u00f6pfung werden und nutzt die S\u00fcnde, um den Menschen mit Stolz und Selbstsucht zu zerst\u00f6ren. Unter dem Einfluss der S\u00fcnde wenden Menschen sich von Gott ab und ersetzen die Wahrheit durch L\u00fcge. Anstatt dem Sch\u00f6pfer zu dienen, beten sie die Sch\u00f6pfung und das B\u00f6se an. Durch die S\u00fcnde \u00f6ffnen sich Einzelne und Gruppen der Sklaverei d\u00e4monischer M\u00e4chte und Gewalten. Diese M\u00e4chte zeigen sich auch in politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, gesellschaftlichen und sogar religi\u00f6sen Systemen, um Menschen von Wahrheit und Liebe, Recht und Gerechtigkeit abzubringen. Alle Worte, Taten, Gedanken und Einstellungen aller Menschen stehen unter der Herrschaft der S\u00fcnde. Die Menschen sind, auf sich selbst gestellt, dieser Macht hilflos ausgeliefert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gemeinschaft der Gl\u00e4ubigen ist aufgerufen, sich durch die Kraft des Heiligen Geistes diesen M\u00e4chten und Gewalten zu widersetzen und so Zeugnis f\u00fcr das Reich Gottes zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">1. Mose 3,6.11-12; Psalm 14,1-3; Psalm 36,1-4; Psalm 52,17; Psalm 58,1-5; Jesaja 53,6; HesekieI 16,46-50; Amos 2,4-8; Markus 7,20-23; Johannes 8,34.44; R\u00f6mer 1,21-32; R\u00f6mer 3,9-18.23; R\u00f6mer 5,12-14.18-19; R\u00f6mer 6,20-23; Galater 5,19-21; Epheser 2,1-3; Epheser 6,12; 1. Petrus 5,8-9; 1. Johannes 1,8-10; Offenbarung 12,9.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erl\u00f6sung<strong><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gottes Initiative<\/h4>\n\n\n\n<p id=\"erloesung\">Wir glauben, dass Gott begonnen hat Befreiung und Heilung, Erl\u00f6sung und Erneuerung in einer Welt zu erwirken, die von S\u00fcnde beherrscht wird. Von Anbeginn der Zeiten war es Gottes Ziel f\u00fcr sich ein Volk zu schaffen, unter dem Er wohnen kann und das ein Zeugnis f\u00fcr alle V\u00f6lker und Nationen sein soll. H\u00e4tte Gott nicht aus Liebe die Initiative ergriffen, h\u00e4tte die ganze Menschheit keine Gemeinschaft mit Gott und keine Hoffnung auf Erl\u00f6sung. Gottes Liebe zeigt sich am deutlichsten im Leben, Sterben und Auferstehen Jesu Christi.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gottes Plan<\/h4>\n\n\n\n<p>Die gesamte Weltgeschichte zeigt, dass Gott immer wieder m\u00e4chtig gehandelt hat, um Menschen von der Sklaverei der S\u00fcnde zu befreien und sie zu einer echten Verbundenheit mit Ihm zu f\u00fchren. Durch den stellvertretenden Tod seines Sohnes Jesus am Kreuz vers\u00f6hnte er die ganze Welt mit sich selbst. Dadurch wurde Jesus der eine Mittler zwischen Gott und Menschheit. Wer Christus im Glauben annimmt, wird aus Gnade errettet, nicht auf Grund eigener Leistungen, sondern als Geschenk Gottes. Gott vergibt denen, die dieses Geschenk annehmen, befreit sie von der Sklaverei der S\u00fcnde, schafft in ihnen neues Leben durch Christus und gibt ihnen Kraft durch den Heiligen Geist zur fortw\u00e4hrenden Erneuerung und Reinigung. Er vereint sie zu einem Leib, seiner Gemeinde und versiegelt sie f\u00fcr das ewige Leben. Wenn am Ende der Zeit die S\u00fcnde und der Tod endlich vernichtet und die Erl\u00f6sten in dem neuen Himmel und der neuen Erde versammelt sind, wird Gott seinen Erl\u00f6sungsplan vollendet haben.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Antwort der Menschen<\/h4>\n\n\n\n<p>Obwohl Jesus in eine von der S\u00fcnde beherrschten Welt kam, widerstand Er den Versuchungen und brach damit die Herrschaft der S\u00fcnde. Durch Sein gehorsames Leben, Seine bahnbrechende Lehre, Seine vollm\u00e4chtigen Taten, Seinen Tod am Kreuz und Seine siegreiche Auferstehung, hat Christus \u00fcber Satan und die M\u00e4chte der S\u00fcnde und des Todes triumphiert. Damit hat Er f\u00fcr alle Menschen die T\u00fcr zu einem Leben in der Nachfolge ge\u00f6ffnet. Menschen, denen der Heilige Geist das Herz \u00f6ffnet, wenden sich von der S\u00fcnde ab, vertrauen Gott ihr Leben an, bekennen Jesus Christus als Herrn und suchen die Gemeinschaft der Familie Gottes. Alle, die Christus angenommen haben, sind wiedergeboren, haben Frieden mit Gott und sind aufgerufen ihr Leben am Wort Gottes auszurichten, sich gegenseitig zu lieben und in Frieden mit ihren N\u00e4chsten zu leben. Die von Gott Erl\u00f6sten leben nicht mehr sich selbst, weil sie von der S\u00fcnde befreit und zu einem neuen Leben berufen wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">1. Mose 6,1-8; 1. Mose 15,2; 1. Mose 20,2; Psalm 68,19-20; Jesaja 43,1; Matth\u00e4us 4,1-11; Markus 10,45; Johannes 1,12; Johannes 3,1-21; Johannes 13,34-35; Johannes 16,8-11; R\u00f6mer 3,24-26; R\u00f6mer 5,8.12-21; R\u00f6mer 8,18-25; R\u00f6mer 10,9-10; 1. Korinther 1,18; 2. Korinther 5,14-21; Epheser 1,5-10; Epheser 1,13-14; Epheser 2,8-10; Kolosser 1,13-14; Kolosser 2,13-15; Hebr\u00e4er 2,14-18; Hebr\u00e4er 4,12-13; Hebr\u00e4er 5,7-9; Hebr\u00e4er 9,11-10.18-28; Hebr\u00e4er 11,6; 1. Johannes 4,7-13; Offenbarung 5,9-14; Offenbarung 21,1-4.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Wesen der Gemeinde<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Von Gott berufen<\/h4>\n\n\n\n<p id=\"wesen_der_gemeinde\">Wir glauben, dass die Gemeinde das durch Jesus Christus herausgerufene Volk f\u00fcr Gott ist. Menschen, die diesem Ruf im Glauben folgen, werden durch das \u00f6ffentliche Bekenntnis der Taufe Teil der \u00f6rtlichen Gemeinde. Gemeindemitglieder verpflichten sich Christus nachzufolgen, indem sie, bef\u00e4higt durch die Kraft des Heiligen Geistes, ein Leben der J\u00fcngerschaft f\u00fchren und Ihn in ihrem Alltag bezeugen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Leib Christi<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Gemeinde der Gl\u00e4ubigen ist ein Leib und besteht aus M\u00e4nnern und Frauen jeder Nation, Rasse, Generation und gesellschaftlicher Stellung. Das Haupt dieses Leibes ist Christus. Die Gemeinde macht Christus durch ihre Liebe und Einheit im Geist in dieser Welt sichtbar. Sie besteht als \u00f6rtliche und als weltweite Glaubensgemeinschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gemeinde erh\u00e4lt geistliche Nahrung und erlebt geistliche Erneuerung, wenn sie sich als Volk Gottes regelm\u00e4\u00dfig versammelt, Menschen f\u00fcr Christus gewinnt, in der J\u00fcngerschaft w\u00e4chst, sich als Dienstgemeinschaft versteht und die Ehre Gottes sucht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Matth\u00e4us 16,13-20; Johannes 17,1-26; Apostelgeschichte 1,8; Apostelgeschichte 2,1-4; Apostelgeschichte 11,1-18; Apostelgeschichte 15,1-35; 1. Korinther 12,12-27; Galater 3,26-28; Epheser 1,18-23; Epheser 2,11-22; Epheser 4,4-6; 1. Petrus 2,9-12.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Leben der Gemeinde<\/h3>\n\n\n\n<p id=\"leben_der_gemeinde\">Christen freuen sich an der Gemeinschaft mit Gott und anderen Gl\u00e4ubigen. Sie schlie\u00dfen sich durch Taufe und Aufnahme einer Ortsgemeinde an, verpflichten sich zum Aufbau des Leibes Christi und bezeugen die gute Nachricht der christlichen Hoffnung. In der Gemeinschaft wachsen Mitglieder zur vollen Reife in Christus, indem sie die Frucht des Geistes in ihrem Leben zeigen, ihre geistlichen Gaben anwenden und gegenseitige Verantwortung \u00fcbernehmen, das christliche Leben einzu\u00fcben.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Anbetung<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Gemeinde zur Zeit des Neuen Testaments versammelte sich am ersten Tag der Woche, um die Auferstehung Jesu Christi von den Toten zu feiern. Die anbetende Gemeinde feiert Gottes Treue und Gnade, erneuert ihre Treue zu Gott, erbaut die Mitglieder des Leibes und fragt nach Gottes Willen f\u00fcr ihr Leben und ihre Mission. Durch Lieder, Gebete, Verk\u00fcndigung, kreative Beitr\u00e4ge, Gaben und Spenden sowie durch Taufe und Abendmahl betet sie Gott an und verk\u00fcndigt die Gute Nachricht von Gottes Errettung.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gegenseitige Verantwortlichkeit<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Gemeinde ist eine Bundesgemeinschaft, in der die Mitglieder in Glaubens- und Lebensfragen f\u00fcr einander verantwortlich sind. Sie lieben sich, sorgen f\u00fcreinander, beten f\u00fcreinander, teilen ihre Freuden und Lasten miteinander, ermutigen, ermahnen und korrigieren sich gegenseitig. Je nach Bedarf teilen sie auch materielle Mittel untereinander.<\/p>\n\n\n\n<p>Lokale Gemeinden folgen dem neutestamentlichen Beispiel, indem sie bei \u00fcbergemeindlichen Angelegenheiten in einem Geist der Liebe, gegenseitiger Achtung und Abh\u00e4ngigkeit zusammenarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gemeinde legt Gottes Willen aus, indem sie ermittelt, was richtig und was falsch ist. Alle Gl\u00e4ubigen rufen sich gegenseitig zur Verantwortung ein Christus\u00e4hnliches Leben im Glauben zu f\u00fchren. Das Neue Testament gibt Anleitung wie in seelsorgerlicher Weise Konflikte zu l\u00f6sen und Gemeindezucht auszu\u00fcben ist. Wo geschwisterliche Hilfe und Ermahnung nicht angenommen wird, ist die Gemeinde daf\u00fcr verantwortlich Mitglieder, die weiter s\u00fcndigen aus ihrer Gemeinschaft auszuschlie\u00dfen. Die Gemeinde versucht weiterhin diese Personen zur\u00fcck zu gewinnen. Sie ist gerne bereit zu vergeben und die Gemeinschaft wieder herzustellen mit denen, die Reue empfinden und Bu\u00dfe tun.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gaben zum Dienst<\/h4>\n\n\n\n<p>Gott gibt jedem Gl\u00e4ubigen durch den Heiligen Geist Gaben f\u00fcr das Wohl des ganzen Leibes. Diese Gaben sollen im Dienst f\u00fcr Gott eingesetzt werden, sowohl zum Aufbau der Gemeinde, zur pers\u00f6nlichen Auferbauung, als auch zum Zeugnis in der Welt. Alle in der Bibel beschriebenen Gnadengaben, sowohl Dienst- wie auch Lehr- und Wundergaben, haben auch heute noch in der Gemeinde ihren Platz.<\/p>\n\n\n\n<p>Gott beruft und begabt einzelne Mitglieder f\u00fcr handwerkliche, kreative, diakonische und praktische Dienste. Sie sind wie alle anderen Gaben f\u00fcr die gegenseitige Erbauung und Mission der Gemeinde wichtig.<\/p>\n\n\n\n<p>Gott beruft und begabt einzelne Mitglieder f\u00fcr leitende, pastorale, Predigt-, Lehr- und evangelistische Dienste um als Leitungsteam die Gemeinde f\u00fcr ihren Dienst zu bef\u00e4higen. Im pers\u00f6nlichen Leben der Leiter, ihren Familien, im Beruf und der Gemeinde soll Christus deutlich erkennbar sein. Die Gemeinde soll unter Gebet und der Leitung des Heiligen Geistes solche Leiter erkennen und sie im Geist der Liebe best\u00e4tigen, unterst\u00fctzen, respektieren und darauf achten, dass die gesunde Lehre nicht verlassen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Gott beruft und begabt einzelne Mitglieder f\u00fcr die Auferbauung der Gemeinde durch Wundergaben. Diese stellen durch ihre besondere Art Gottes Gr\u00f6\u00dfe und unsere Abh\u00e4ngigkeit von Ihm dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Gaben und deren Aus\u00fcbung werden von der geistgeleiteten Gemeinde gepr\u00fcft und anerkannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Matth\u00e4us 5,13-16; Matth\u00e4us 22,34-40; Matth\u00e4us 28,18-20; Markus 1,15; Markus 12,28-34; Lukas 10,25-37; Lukas 24,45-49; Johannes 20,21-23; Apostelgeschichte 1,8; R\u00f6mer 1,16-18; 2. Korinther 5,18-20; Epheser 3,10-11.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Matth\u00e4us 6,9-13; Matth\u00e4us 7,1-5; Matth\u00e4us 18,15-20; Johannes 13,1-20; Apostelgeschichte 2,37-47; Apostelgeschichte 20,7; R\u00f6mer 12,3-8; 1. Korinther 5,1 -8; 1. Korinther 12-14; 1. Korinther 16,2; 2. Korinther 2,5-11; Galater 5,22-23; Galater 6,1-5; Epheser 4,11-16; 1. Timotheus 3,1-13; Titus 1,7-9; 1. Petrus 5,1-4.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mission der Gemeinde<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Missionsauftrag und <br>das Gebot der N\u00e4chstenliebe<\/h4>\n\n\n\n<p id=\"mission_der_gemeinde\">Wir glauben, dass die Gute Nachricht der Erl\u00f6sung Gottes durch Jesus Christus allen Menschen gilt. Christus befiehlt der Gemeinde in alle Welt zu gehen und aus allen V\u00f6lkern J\u00fcnger zu machen, indem Menschen zur Bu\u00dfe aufgerufen und getauft werden und sie gelehrt werden Jesus nachzufolgen. J\u00fcnger und J\u00fcngerinnen Jesu sollen Gott und ihre N\u00e4chsten lieben, indem sie die Gute Nachricht in Liebe und Wahrhaftigkeit, in Wort und Tat weitergeben. Das Evangelium ist die Kraft Gottes zur Errettung und ist f\u00e4hig auch den nat\u00fcrlichen und sozialen Bed\u00fcrfnissen der Menschen gerecht zu werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Jesus ist der einzige Weg<\/h4>\n\n\n\n<p>Wir glauben, dass die rettende Gnade Gottes in Jesus der einzige Weg ist um die Menschheit mit Gott zu vers\u00f6hnen. Obwohl das Heil f\u00fcr alle da ist, haben nur solche die Gewissheit eines ewigen Lebens, die ihr Vertrauen auf den Herrn Jesus Christus setzen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Zeugen<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Gemeinde Christi bezeugt Gottes Herrschaft in dieser Welt. Als erl\u00f6ste und herausgerufene Gemeinschaft offenbart die Gemeinde mit ihrem Leben die Absicht Gottes, n\u00e4mlich die Vers\u00f6hnung der Welt. An ihrer Liebe zueinander und ihrer Treue, selbst im Leid, entfaltet sich ihre missionarische Kraft. Der Heilige Geist bef\u00e4higt jeden Gl\u00e4ubigen, in seiner oder ihrer Art Christus zu bezeugen und Menschen zur Vers\u00f6hnung mit Gott aufzurufen. Christen behandeln Menschen mit anderen Glaubens-auffassungen und Lebensweisen mit Liebe und Respekt, verk\u00fcndigen jedoch in liebevoller Weise Christus als den einzigen Weg zur Erl\u00f6sung aller Menschen. Obwohl in anderen Religionen Teilwahrheiten gefunden werden k\u00f6nnen, warnt die Schrift uns vor Vermischung und falschen Lehren.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Souver\u00e4nit\u00e4t Gottes<\/h4>\n\n\n\n<p>Gott liebt die Welt und will, dass niemand verloren geht. In souver\u00e4ner Gnade kann Gott einzelne Menschen in einer Art und Weise ansprechen, die das menschliche Verst\u00e4ndnis \u00fcbersteigt. Die Bibel lehrt, dass Menschen, die das Evangelium ablehnen, unter dem Urteil Gottes stehen; das ewige Schicksal derer, die nie das Evangelium geh\u00f6rt haben, liegt in Gottes H\u00e4nden. Unsere Aufgabe ist allen Menschen in allen Kulturen Christus als den einzigen Heilsweg zu verk\u00fcndigen. Der Richter der Erde wird gerecht handeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">1. Mose 18,25; Jesaja 46,1-10; Hesekiel 33,1-20; Jona 1-4; Matth\u00e4us 5,13-16; Matth\u00e4us 8,5-13; Matth\u00e4us 22,34-40; Matth\u00e4us 25,31-46; Matth\u00e4us 28,18-20; Markus 1,15; Markus 7,24-30; Markus 12,28-34; Lukas 4,18-21; Lukas 10,25-37; Lukas 24,45-49; Johannes 1,12; Johannes 3,16; Johannes 4,8-42; Johannes 14,6; Johannes 20,21-23; Apostelgeschichte 1,8; Apostelgeschichte 4,12; Apostelgeschichte 14,16-17; Apostelgeschichte 17,22-31; R\u00f6mer 1,16-24; R\u00f6mer 10,14-21; R\u00f6mer 11,33-35; 1. Korinther 3,11; 2. Korinther 5,18-20; Epheser3,10-11; 1. Timotheus 2,4-5; 2. Petrus 3,9.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die christliche Taufe<\/h4>\n\n\n\n<p>Wir glauben, dass Menschen, wenn sie das Erl\u00f6sungsgeschenk Gottes angenommen haben, getauft werden sollen im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bedeutung der Taufe<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Taufe ist ein Zeichen des Abwaschens der Unreinheit durch die S\u00fcnde. Sie ist ein Bekenntnis, dass der Mensch sich von der S\u00fcnde abgewandt hat, indem er mit Christus der S\u00fcnde gestorben und zu neuem Leben auferstanden ist und den Heiligen Geist erhalten hat. Sie ist das Zeichen des Bundes mit Gott und mit der Gemeinde und eine pers\u00f6nliche Verpflichtung den Weg der Nachfolge in der Kraft des Geistes zu gehen und Christus mit den Gaben zu dienen, die Gott gibt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Praxis der Taufe<\/h4>\n\n\n\n<p>Wir taufen die, die Jesus Christus als Herrn und Heiland bekennen und sich verpflichten als Mitglieder einer Ortsgemeinde Christus im Gehorsam nachzufolgen. Sie sollen deren Bedeutung verstehen, Christus und der Gemeinde gegen\u00fcber verantwortlich sein k\u00f6nnen und aus eigener Initiative, aufgrund ihrer Entscheidung f\u00fcr Jesus Christus, um die Taufe bitten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir taufen durch Untertauchen, anerkennen aber auch andere Formen der Glaubenstaufe. Personen, die als Kleinkinder \u201egetauft\u201c wurden und Mitglieder einer Mennoniten Br\u00fcdergemeinde werden wollen, sollen nach biblischem Vorbild aufgrund des Bekenntnisses ihres Glaubens getauft werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Matth\u00e4us 3,13-17; Matth\u00e4us 28,18-20; Apostelgeschichte 2,38-41; Apostelgeschichte 16,31-34; R\u00f6mer 6,2-6; 1. Korinther 12,13; Galater 3,26-27; Epheser 4,4-6; Kolosser 2,12- 13; 1. Petrus 3,21.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Mahl des Herrn<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Bedeutung des Mahls<\/h4>\n\n\n\n<p id=\"mahl_des_herrn\">Die Gemeinde h\u00e4lt das Mahl des Herrn so wie es Jesus anordnete. Das Brot und der Kelch erinnern an den gebrochenen Leib und das vergossene Blut Christi zur Erl\u00f6sung der Gl\u00e4ubigen und der Best\u00e4tigung des Neuen Bundes. Die Teilnehmenden verk\u00fcndigen die Errettungstat Jesu und bringen die Gemeinschaft und Einheit der Gemeinde mit Christus als Liebesmahl zum Ausdruck. Als Mahl des Lobes und Dankes st\u00e4rkt es den Gl\u00e4ubigen, ruft zu treuer Nachfolge und erf\u00fcllt uns mit Vorfreude auf das zuk\u00fcnftige himmlische Hochzeitsmahl.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Aus\u00fcbung<\/h4>\n\n\n\n<p>Zur Vorbereitung auf das Mahl des Herrn pr\u00fcfen sich alle Gl\u00e4ubige selbst. Alle, die die Bedeutung des Mahls verstehen, Jesus Christus als Herrn in Wort und Leben bekennen, mit Gott und ihrer Gemeinde in Frieden leben, sind eingeladen teilzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Matth\u00e4us 26,26-30; Markus 14,22-25; Lukas 22,14-20; Apostelgeschichte 2,41-47; 1. Korinther 10,16-17; 1. Korinther 11,23-32.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Jesus nachfolgen<\/h3>\n\n\n\n<p id=\"nachfolger\">Wir glauben, dass Jesus alle Menschen in Seine Nachfolge ruft. Wer Seinem Ruf folgt wird durch den Heiligen Geist J\u00fcnger bzw. J\u00fcngerin. Dieser bef\u00e4higt sie im Denken und Tun der Macht der S\u00fcnde zu widerstehen und ein Leben in der Heiligung zu f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Das Gebet<\/h4>\n\n\n\n<p>Jesus nachzufolgen ist nicht in erster Linie eine Sache des Verhaltens, sondern Beziehungspflege mit Jesus. Durch das Gebet w\u00e4chst die Beziehung und die Kraft zur gehorsamen Nachfolge. Alle Kinder Gottes haben durch den Heiligen Geist Zutritt in die Gegenwart Gottes, wo sie mit ihrem Lobpreis und ihren Gebeten teilhaben an der Gemeinschaft des Heiligen Geistes mit dem Vater und dem Sohn. Durch unsere Bitte um Rettung, Vergebung, Heilung und F\u00fchrung bringen wir unsere Hilflosigkeit und Abh\u00e4ngigkeit zum Ausdruck und bezeugen gleichzeitig, dass wir allein von Gott Hilfe erwarten. Das pers\u00f6nliche Flehen und ganz besonders das gemeinsame Gebet hat die Verhei\u00dfung von Gott erh\u00f6rt zu werden. Im Dank antworten wir auf Gottes Erh\u00f6rung.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Das gehorsame Leben<\/h4>\n\n\n\n<p>Aus Liebe und Dankbarkeit zu ihrem Herrn sind Christen Gott gerne gehorsam. Sie bekennen ihre S\u00fcnden, tun Bu\u00dfe und erleben Gottes Gnade und Erneuerung in verbindlicher christlicher Gemeinschaft. Dadurch wachsen sie in ihrer Christus\u00e4hnlichkeit, verherrlichen Gott und bezeugen Ihn in ihrem t\u00e4glichen Leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Jesus lehrt, dass J\u00fcngerschaft ein Weg der Selbstverleugnung ist und verspricht Segen denen, die um der Gerechtigkeit willen leiden. J\u00fcnger und J\u00fcngerinnen sollen sich den weltlichen Werten und Systemen, der s\u00fcndhaften Natur und dem Satan widersetzen. Sie sollen nicht durch materielle Dinge gebunden sein. Sie trachten danach, ihre Zeit, ihre F\u00e4higkeiten und ihren Besitz in den Dienst Jesu zu stellen. Ihren Mitmenschen begegnen sie mit Erbarmen und Sanftm\u00fctigkeit und suchen Wege der gewaltfreien Konfliktl\u00f6sung im pers\u00f6nlichen wie im gesellschaftlichen Leben. Sie sind ehrlich und lehnen vulg\u00e4res und gedankenloses Gerede ab; sie versuchen Gerichtsverfahren zu vermeiden, besonders gegen\u00fcber Glaubensgeschwistern. J\u00fcnger und J\u00fcngerinnen wahren sexuelle Reinheit und eheliche Treue und lehnen irregeleitete, voreheliche und au\u00dfereheliche sexuelle Beziehungen ab. Jesus nachzufolgen bedeutet Ihm im Alltag treu zu sein, damit die Frucht seines Heiligen Geistes sich mehr und mehr im Leben zeigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Psalm 1; Psalm 119, Amos 5,24; Matth\u00e4us 18,15-20; Markus 8,34-38; Johannes 8,31-32; Johannes 13,34-35; Johannes 15,14-15; Apostelgeschichte 2,41-47; R\u00f6mer 1,24-32; R\u00f6mer 8,1-30; R\u00f6mer 12; 1. Korinther 6,9-11; 1. Korinther 11,1; 2. Korinther 8-9; Galater 2,20; Galater 5,16-26; Galater 6,2; Epheser 5.1-20; Philipper 2,5-11; Kolosser 3,1-17; 1. Thessalonicher 4,3-8; 1. Timotheus 1,9-11; 1. Timotheus 2,1-10; 2. Timotheus 3,14-17; Hebr\u00e4er 12,1-3; Hebr\u00e4er 13,4-5; Jakobus 1,22-27; Jakobus 4,7; 1. Petrus 2,20-25; 1. Petrus 3,15; 1. Petrus 5,8-9; 1. Johannes 1,6-9; 1. Johannes 2,15-17.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Single, Ehe und Familie<\/h3>\n\n\n\n<p id=\"ehe_familie\">Wir glauben, dass Sexualit\u00e4t ein g\u00f6ttliches Geschenk und Ehe und Familie eine g\u00f6ttliche Ordnung ist. Gott segnet sowohl Singles, Ehepaare als auch Familien und ermutigt zum Wachstum in der Liebe.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Single<\/h4>\n\n\n\n<p>In der Bibel werden Singles in gleicher Weise wie Verheiratete geehrt und die Vorz\u00fcge beider Lebensweisen aufgezeigt. Die Gemeinde soll Singles segnen, respektieren und einbeziehen. Singles k\u00f6nnen mit ihren M\u00f6glichkeiten das Reich Gottes auf ihre besondere Weise f\u00f6rdern. Gott ruft alle Menschen auf, ob ledig oder verheiratet, ein reines Leben zu f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ehe<\/h4>\n\n\n\n<p>Wir glauben, dass Gott die Ehe einsetzte zur intimen, geistlichen Gemeinschaft von Mann und Frau. In der Ehe finden zwei reife Partner ihre Erf\u00fcllung, indem sie Liebe, Sorge, Freude, Ideale, Lebensziele und Verantwortung teilen. Sexuelle Intimit\u00e4t hat nur innerhalb der Ehe ihren berechtigten Platz. Die Ehe soll gekennzeichnet sein von Liebe, lebenslanger Treue und gegenseitiger Unterordnung. Christen sollten Christen heiraten und einander im geistlichen Wachstum f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gemeinde segnet und f\u00f6rdert liebevolle Ehebeziehungen. Sie unternimmt alles um in Krisen geratene Ehen zu helfen und zu heilen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ehen k\u00f6nnen scheitern \u2013 aufgrund menschlichen Versagens und s\u00fcndhaften Verhaltens. Niemals entspricht dies Gottes Absicht, doch gelegentlich wird eine Gemeinde mit Wahrheit und Mitgef\u00fchl den Prozess einer Scheidung begleiten m\u00fcssen. Geschiedenen spricht sie Hoffnung und Heilung zu, w\u00e4hrend sie das biblische Gebot ehelicher Treue wahrt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Familie<\/h4>\n\n\n\n<p>Gl\u00e4ubige Eltern sehen ihre Kinder als Gabe Gottes. Eltern sollen ihre Kinder durch ein vorbildliches, gottesf\u00fcrchtiges Leben erziehen, indem sie liebevoll f\u00fcr sie sorgen, f\u00fcr sie beten, in der Schrift unterweisen und sie zu einem Gott wohlgef\u00e4lligen Leben ermutigen. Sie erziehen sie mit Disziplin, achten und sch\u00fctzen aber ihre W\u00fcrde und Pers\u00f6nlichkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Kinder sollen ihre Eltern ehren und ihnen gehorchen, weil sie auch dadurch zu Pers\u00f6nlichkeiten reifen k\u00f6nnen, die Gott gebrauchen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Familienbeziehungen k\u00f6nnen scheitern, doch durch Vergebung k\u00f6nnen Eltern und Kinder wieder frei werden Gottes Liebe zu erfahren. Alleinerziehenden, Witwen und Waisen wollen wir als Gemeinde Familie Gottes sein. Sie brauchen in besonderer Weise seinen Schutz und Segen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">1. Mose 1,26-31; 1. Mose 2,18-24; 1. Mose 5,1-2; 1. Mose 12,1-3; 2. Mose 22,15-16; 3. Mose 18,22; 3. Mose 20,13; 5. Mose 6,4; 5. Mose 24,1-4; Psalm 127,3-5; Spr\u00fcche 31; Matth\u00e4us 5,32; Matth\u00e4us 10,34-39; Matth\u00e4us 19,3-12; Matth\u00e4us 22,23-33; Markus 3,31-35; Markus 7,9-13; Markus 10,6-11; Lukas 16,18; R\u00f6mer 7,2-3; R\u00f6mer 14,12; 1. Korinther 7,8-40; 2. Korinther 6,14-15; Epheser 5,21-33; Epheser 6,1-4; 1. Timotheus 3,1-13; 1. Timotheus 5,3-16; Hebr\u00e4er 13,4; Jakobus 1,27; 1. Petrus 3,1-7.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gesellschaft und Staat<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die staatliche Ordnung, <br>von Gott eingesetzt<\/h4>\n\n\n\n<p id=\"gesellschaft_staat\">Wir glauben, dass Gott staatliche Ordnung eingesetzt hat, damit sie das Wohlergehen aller Menschen f\u00f6rdert. Nachfolger Christi respektieren Regierung und beten f\u00fcr sie. Christen engagieren sich - gemeinsam mit Anderen in der Gesellschaft \u2013 um Schwachen beizustehen, f\u00fcr Arme zu sorgen und Gerechtigkeit, Rechtschaffenheit und Wahrhaftigkeit zu f\u00f6rdern. Gl\u00e4ubige stellen sich gegen alle Arten von Korruption, Diskriminierung und Ungerechtigkeit. Sie nehmen ihre Verantwortung in der Gesellschaft wahr, bezahlen ihre Steuern und leisten allen Gesetzen Gehorsam, die nicht in Konflikt mit dem Wort Gottes stehen. Sie halten daran fest, dass die staatliche Ordnung nicht das Reich Gottes ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Gott hat Regierungen Autorit\u00e4t gegeben, Ordnung aufrechtzuerhalten und Gesetzes\u00fcbertreter zu bestrafen. Nachfolger und Nachfolgerinnen Christi respektieren die Regierung und beten f\u00fcr sie, damit ein stilles, ruhiges Leben gef\u00fchrt werden kann. Sie treten daf\u00fcr ein, dass in der Aus\u00fcbung staatlicher Gewalt Leben gesch\u00fctzt und nicht vernichtet wird.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Des Christen Loyalit\u00e4t<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Treue und Loyalit\u00e4t aller Christen muss dem Reich Gottes gelten, nicht dem Staat oder der Gesellschaft. Weil ihr B\u00fcrgerrecht im Himmel ist, werden Christen aufgerufen dem Staat niemals dieselbe Loyalit\u00e4t zu geben wie sie Gott geb\u00fchrt. Als Repr\u00e4sentanten Christi sind sie Botschafter der Vers\u00f6hnung und setzen sich f\u00fcr das Wohlergehen aller V\u00f6lker ein. Die Trennung von Staat und Kirche ist Ausdruck und Voraussetzung der Freiheit der Gemeinde Jesu, sich auch kritisch mit kulturellen und gesellschaftlichen Werten auseinander zu setzen. Das Volk Gottes ist als alternative Gemeinschaft daher auch bereit Verfolgung zu leiden, denn es wei\u00df, dass S\u00fcnde, Schuld und Tod nicht die Vorherrschaft behalten werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Da Christen immer die Wahrheit sagen sollten, bedarf es keiner besonderen Beteuerungsformeln - weder vor Beh\u00f6rden noch untereinander. Gl\u00e4ubige k\u00f6nnen nicht Mitglieder geheimer Organisationen sein, die im Widerspruch zu Gottes Wort und seiner Gemeinde stehen. Christen sind zu allen Zeiten aufgerufen als treue Zeugen in dieser Welt zu leben und solche Zw\u00e4nge abzulehnen, die eine Gef\u00e4hrdung der christlichen Integrit\u00e4t bedeuten k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">2. Mose 20,13; 3. Mose 19,11; Psalm 82,3-4; Jeremia 29,7; Daniel 2,21; DanieI3,17-18; DanieI 4,17; Matth\u00e4us 5,13-16. 33-37; Matth\u00e4us 6,33; Matth\u00e4us 17,24-27; Matth\u00e4us 22,17-21; Johannes 15,19; Johannes 17,14-18; Apostelgeschichte 5,29; R\u00f6mer 13,1-7; ,1. Korinther 5,9-13; 2. Korinther 6,14-18; Epheser 5,6-13; Philipper 1,27; Philipper 3,20; 1. Timotheus 2,1-4; Titus 3,1-2; Jakobus 5,12; 1. Petrus 2,13-17<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">N\u00e4chstenliebe <br>und Gewaltlosigkeit<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gottes Gemeinschaft des Friedens<\/h4>\n\n\n\n<p id=\"naechstenliebe\">Als Kinder Gottes glauben wir, dass Gott Menschen mit sich selbst und untereinander vers\u00f6hnt, indem er durch das Leben und Sterben Christi Frieden schafft. Die Gemeinde ist die Gemeinschaft des Friedens, in der erl\u00f6ste Menschen in Liebe miteinander leben. Unsere Verbundenheit \u00fcberwindet alle ethnische, rassistische, gesellschaftliche, geschlechtliche, generationsbedingte und kulturelle Hindernisse. Wir wenden uns ab vom Hass auf Feinde und von der Achtlosigkeit gegen\u00fcber dem N\u00e4chsten und hin zu einem Leben in Liebe und Gerechtigkeit allen gegen\u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Christen stiften Frieden<\/h4>\n\n\n\n<p>Das b\u00f6se, brutale und unmenschliche Wesen des Krieges und der Gewalt in jeder Form steht im Widerspruch zur neuen Natur des Christen und zum Evangelium der Liebe. Unsere missionarische Verantwortung ist Christus, den Friedef\u00fcrsten, als Antwort auf menschliche Not, Ungerechtigkeit, Feindschaft und Gewaltt\u00e4tigkeit darzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir streben danach, in allen Beziehungen Gottes Werkzeuge der Vers\u00f6hnung und Friedensstifter zu sein. Dies schlie\u00dft Situationen, in denen wir pers\u00f6nlich Unrecht erleiden, ein, als auch Situationen gesellschaftlicher Umw\u00e4lzungen und internationaler Spannungen. Besonders in diesen Situationen werden wir von Jesus aufgerufen und bevollm\u00e4chtigt Feindesliebe zu praktizieren. Wir glauben, dass Christen in einem Ersatz- und Friedensdienst besser das Wesen Christi darstellen k\u00f6nnen als in einem milit\u00e4rischen Umfeld.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">2. Mose 20,1-17; Matth\u00e4us 5,17-28; Matth\u00e4us 38-48; R\u00f6mer 12,9-21; R\u00f6mer 13,8-10; 1. Petrus 2,19-23.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die W\u00fcrde <br>des menschlichen Lebens<\/h3>\n\n\n\n<p id=\"wuerde_des_menschen\">Wir glauben, dass Gott der Herr und Sch\u00f6pfer allen menschlichen Lebens ist. Jede Person ist im Bilde Gottes geschaffen und sollte Anerkennung und F\u00fcrsorge finden. Darum widerstehen wir allen Handlungen und Einstellungen, die das menschliche Leben entwerten. Ungeborene, Kinder, Behinderte, sozial Schwache, Alte und Sterbende sind solchen Ungerechtigkeiten besonders schutzlos ausgesetzt. Christus fordert seine J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger auf sich f\u00fcr diese Schutzlosen einzusetzen und sich ihrer anzunehmen. Sie sind dazu berufen, sich Schwachen und Notleidenden zuzuwenden und ihnen liebevoll in Anleitung zu Selbsthilfe, in Diakonie und Pflege beizustehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Christen sind wir berufen uns abzuwenden von einem Lebensstil, der uns schadet, hin zu einem Lebensstil, der Ganzheitlichkeit, Heilung, Freude und Frieden f\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<p>Jedes menschliche Leben ist Gott \u00fcberaus wertvoll. Nur Ihm steht die endg\u00fcltige Entscheidung \u00fcber Leben und Tod zu. Deshalb glauben wir, dass Eingriffe mit dem Ziel Leben zu beenden wie beispielsweise Abtreibung, Euthanasie und aktive Sterbehilfe, die Souver\u00e4nit\u00e4t Gottes verletzen. Wir sch\u00e4tzen die Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft, erkennen jedoch, dass der Versuch, das<\/p>\n\n\n\n<p>Leben auf unbestimmte Zeit zu verl\u00e4ngern, Grenzen hat. Genauso gilt es in der Abh\u00e4ngigkeit zu Gott Grenzen und M\u00f6glichkeiten biologischer Forschung abzuw\u00e4gen. In allen komplexen ethischen Entscheidungen \u00fcber Fortpflanzung, Leben und Tod versuchen wir im Rahmen der christlichen Gemeinschaft Hoffnung und Heilung, Unterst\u00fctzung und Beratung, Korrektur und Ma\u00dfst\u00e4be anzubieten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">1. Mose 1,26-27; 1. Mose 2,7; 2. Mose 20,13; Hiob 31.15; Amos 1-2; Matth\u00e4us 6,25-27; 25,31-46; Johannes 10,11.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verantwortungsbewusstes <br>Leben<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gottes Sch\u00f6pfungsauftrag<\/h4>\n\n\n\n<p id=\"verantwortungsbewusstsein\">Wir glauben, dass Gott dem Sch\u00f6pfer das Universum und alle Dinge geh\u00f6ren. Er hat den Menschen die Erde und deren Ressourcen anvertraut. Gute Haushalter gebrauchen und verteilen den Reichtum der Erde zum Wohl allen Lebens, widersetzen sich jedoch der Ausbeutung der Erde und seiner Bewohner. Alle Gaben Gottes sollen dankbar angenommen und verantwortlich verwendet werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gro\u00dfz\u00fcgiges Geben<\/h4>\n\n\n\n<p>Wer Jesus als Herrn bekennt, erf\u00e4hrt auch bez\u00fcglich materiellen Besitzes eine Sinnes\u00e4nderung. Ein ma\u00dfloses Leben und Streben nach G\u00fctern zur pers\u00f6nlichen Bereicherung stehen im Widerspruch zum Wort Gottes und dem Vorbild Jesu. Jesu Warnung lautet, dass wir nicht Gott und dem Reichtum dienen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bibel lehrt ein freudiges, opferbereites und dem Einkommen entsprechendes Geben als dankbare Erwiderung auf die G\u00fcte Gottes. Christen verstehen sich nicht als Eigent\u00fcmer ihres Besitzes, sondern als gro\u00dfz\u00fcgige Verwalter ihrer Gaben zur Ehre Gottes. In ihrem Umgang mit Geld, Zeit, F\u00e4higkeiten und Einfluss teilen sie mit Armen und Notleidenden und helfen sich gegenseitig in der Gemeinde. Gottes Kinder streben nach einer Lebensweise der Einfachheit und Zufriedenheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">1. Mose 1,28; 3. Mose 25; Psalm 24,1; Psalm 115,16; Spr\u00fcche 14,31; Amos 6,4-7; Maleachi 3,6-10; Matth\u00e4us 6,19-34; Matth\u00e4us 25,14-30; Lukas 6,38; Lukas 12,13-21; Apostelgeschichte 2,42-47; Apostelgeschichte 4,32-37; 1. Korinther 4,7; 1. Korinther 16,2; 2. Korinther 8-9; Galater 6,7; Epheser 4,28; 1. Timotheus 6,6-10; 1. Timotheus 6,17-19; Jakobus 2,1-7, 15-16; Jakobus 5,1-6; 1. Johannes 3,16-18; Judas 11.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Arbeit, Ruhe <br>und der Tag des Herrn<\/h3>\n\n\n\n<p>Wir glauben, dass Gottes Sch\u00f6pfungsakt das Beispiel aller menschlichen Aktivit\u00e4t und Ruhe ist.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Arbeit<\/h4>\n\n\n\n<p id=\"arbeit_ruhe_tag\">Als Ebenbild Gottes arbeiten Christen treu und ihren F\u00e4higkeiten entsprechend am Auftrag Gottes mit, diese Sch\u00f6pfung zu gestalten und zu bewahren. Sie sollen ihre F\u00e4higkeiten und Mittel zur Ehre Gottes und zum Dienst an ihren Mitmenschen einsetzen. Weil sie in allem Gott und Seinem Reich dienen, sind alle Gl\u00e4ubigen aufgerufen ehrlich und flei\u00dfig zu arbeiten und Andere mit Respekt und W\u00fcrde zu behandeln.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ruhe<\/h4>\n\n\n\n<p>So wie Gott am siebten Tag ruhte, werden die Menschen aufgefordert regelm\u00e4\u00dfige Ruhezeiten einzuhalten und sich w\u00e4hrenddessen auf das Notwendige und auf Dienste der Barmherzigkeit einzuschr\u00e4nken. Die Ruhe ist ein Ausdruck des Dankes und des Vertrauens, dass Gott f\u00fcr uns sorgt. Er erh\u00e4lt uns und nicht unsere Arbeit. Ruhe ist Ausdruck der Hoffnung der zuk\u00fcnftigen Ruhe, die uns durch die Auferstehung Jesu versichert ist.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Tag des Herrn<\/h4>\n\n\n\n<p>Nach dem Beispiel des Neuen Testaments versammeln sich die Gl\u00e4ubigen am ersten Tag der Woche um Jesu Auferstehung zu gedenken. Am Tag des Herrn st\u00e4rken sich Gl\u00e4ubige durch Anbetung, Lehre im Wort, Gebet, Brotbrechen, Gemeinschaft und Dienst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">1. Mose 1,26-2,3; 1. Mose 2,15; 1. Mose 3,14-19; 2. Mose 20,8-11; 3. Mose 25,1-7; 5. Mose 5,12-15; Psalm 46,10; Psalm 95,6-11; Prediger 3,13; Markus 2,23-3,6; Lukas 24,1-36; Apostelgeschichte 2,42-47; Apostelgeschichte 20,7; R\u00f6mer 14,5-10; 1. Korinther 16,2; Epheser 6,5-9; Kolosser 2,16-17; Kolosser 3,22- 4,1; 2. Thessalonicher 3,6-10; Hebr\u00e4er 4,1-10; Hebr\u00e4er 10,23-25; Offenbarung 1,10.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Sieg Christi<\/h3>\n\n\n\n<p id=\"sieg\">Wir glauben, dass unser Herr Jesus Christus am Ende dieses Zeitalters in sichtbarer, triumphierender Weise wiederkommen wird. Die Gemeinde muss immer darauf vorbereitet sein dem Herrn zu begegnen und in Erwartung auf seine baldige R\u00fcckkehr leben.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die letzten<strong> <\/strong>Tage<\/h4>\n\n\n\n<p>Wir leben seit dem ersten Kommen Christi in den \u201eletzten Tagen\u201c. In dieser Gnadenzeit bezeugt die Gemeinde Jesus Christus durch die Kraft des Heiligen Geistes. Weil sie Zeugen f\u00fcr Christus sind, erdulden Gl\u00e4ubige oft Leiden und Verfolgung. Trotz des Widerstandes b\u00f6ser M\u00e4chte wird der Gemeinde ein endg\u00fcltiger Sieg des Reiches Christi zugesichert.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Tod und Auferstehung<\/h4>\n\n\n\n<p>Weil Christus dem Tod durch seine Auferstehung die Macht genommen hat, brauchen Gl\u00e4ubige sich vor dem Tod nicht zu f\u00fcrchten. Nachfolger Christi leben und sterben im Herrn. Wenn Christus wiederkommt, werden sie wieder auferweckt werden und zusammen mit den Gl\u00e4ubigen, die noch auf der Erde leben, entr\u00fcckt. Sie werden verwandelt und erhalten neue, herrliche K\u00f6rper.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gericht<\/h4>\n\n\n\n<p>Wenn Christus wiederkommt, wird er alle Menschen richten. Alle b\u00f6sen M\u00e4chte und der Tod werden vernichtet. Satan und alle, die Christus abgelehnt haben, werden die Qualen der endlosen H\u00f6lle erleiden, wo sie f\u00fcr immer von Gott getrennt sind. Gl\u00e4ubige treten vor den Richterstuhl Christi, wo ihr Dienst belohnt und ihr Leben beurteilt wird. Durch die Gnade Gottes gehen sie ein zur ewigen Freude des Reiches Gottes.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die neue Sch\u00f6pfung<\/h4>\n\n\n\n<p>Wenn Jesus erscheint, werden alle Kinder Gottes mit Ihm vereint und mit Ihm in Herrlichkeit regieren. Schmerzen, Leid und Tod werden aufgehoben sein und die Erl\u00f6sten werden in einem neuen Himmel und einer neuen Erde leben und gemeinsam mit den Engeln Gott f\u00fcr immer anbeten. Gott wird alle Dinge neu machen und alles in allem sein. Dies ist die Hoffnung aller Gl\u00e4ubigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Matth\u00e4us 24,29-31; Matth\u00e4us 25,13; Markus 13,32-37; Lukas 16,9; Lukas 23,43; Johannes 14,1-3; Apostelgeschichte 2,17; R\u00f6mer 8,18-22; 1. Korinther 3,13-15; 1. Korinther 15,26; 2. Korinther 5,10; Philipper 1,23; 1. Thessalonicher 4,13-18; 1. Thessalonicher 5,1-11; 2. Thessalonicher 1,5-12; 2. Thessalonicher 2,1-12; Titus 2,13; Hebr\u00e4er 1,2; Hebr\u00e4er 9,26-28; 1. Petrus 1,20; 1. Petrus 4,7; 1. Johannes 2,18; 1. Johannes 3,2-3; Offenbarung 19,17-21; Offenbarung 20,7-15; Offenbarung 21-22.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gott Wir glauben an den einen, wahren, lebendigen Gott, den Sch\u00f6pfer des Himmels und der Erde. 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