Wer wir sind

Mennoniten in Österreich

Die österreichischen Mennoniten sind eine evangelische Freikirche, die sich nicht wesentlich von anderen, an der Bibel orientierten Freikirchen unterscheidet. Mit mennonitischen Gruppierungen auf dem amerikanischen Kontinent, die auf Grund ihrer Eigenkultur und ihres oft fortschrittsfeindlichen Verhaltens in den Medien immer wieder Beachtung finden, haben wir außer den reformatorischen Wurzeln nichts gemeinsam. Diese stellen auch in der Mennonitischen Gesamtheit nur einen kleinen Prozentsatz dar (siehe Geschichte).

Mit der Gründung der Gemeinden in Linz und Steyr im Jahre 1958 entstand die MFÖ (Mennonitische Freikirche Österreich) als Arbeitsgemeinschaft, die aus einer bereits einige Jahre andauernden missionarischen Tätigkeit der nordamerikanischen Mennonitischen Brüdergemeinden hervorgegangen ist. Durch die weitere Tätigkeit ausländischer und einheimischer Missionare entstanden weitere Gemeinden in Linz-Urfahr, Wien, Wels, Salzburg und Gmunden.

Wir freuen uns, dass sie sich Zeit nehmen, uns auf diesen Seiten kennen zu lernen. Im Besonderen wollen wir auf unsere Glaubensgrundlagen hinweisen. Sicher gibt es auch manch Interessantes in unserer Geschichte, welche bis auf Menno Simons, den holländischen Reformator und Zeitgenossen Luthers, Calvins und Zwinglis, zurückzuführen ist. Weiters informieren wir sie gerne auch über unser typisch freikirchliches Gemeindeleben und die aktuellen Aktivitäten unserer Gemeinden.

Rechtsstatus

Die Mennonitische Freikirche Österreich ist durch Verordnung des Unterrichts- und Kultusministeriums am 27. August 2013 als Teil der Religionsgesellschaft „Freikirchen in Österreich“ anerkannt worden. Hiermit zählen sich die „Freikirchen in Österreich“ zu den 16 staatlich anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften in Österreich.
Zu den „Freikirchen in Österreich“ gehören der Bund Evangelikaler Gemeinden, die Freie Christengemeinde–Pfingstgemeinde, die Mennonitische Freikirche, die Elaia Christengemeinden und der Bund der Baptistengemeinden.
Weitere Informationen: www.freikirchen.at

Was wir glauben

„Es ist nicht wichtig, welche Konfession ein Mensch hat, wichtig ist, was einer glaubt!” Diesem oft gehörten Argument können wir eigentlich nur zustimmen. Das Wichtigste ist nicht die Form, sondern der Inhalt unseres Glaubens. Deshalb ist unser Glaubensbekenntnis in keiner Weise exklusiv.
Im Grunde stimmt es mit dem Apostolischen Glaubensbekenntnis überein, aber echter Glaube hängt nicht von einem bloßen »Für-wahr-Halten« theologischer Thesen ab, dies ist nicht einmal die entscheidende Voraussetzung. Was aber ist unbedingte Voraussetzung für lebendigen Glauben? Wie auch viele andere Christen in aller Welt – aus verschiedensten Konfessionen – haben wir dies erkannt. >> Weiterlesen: Was wir glauben

Mennoniten sind Freikirchen

Was unterscheidet Freikirchen von anderen Konfessionen? Freikirchliche Gemeinden streben zunächst einmal konsequent Unabhängigkeit von weltlichen und staatlichen Strukturen an. Wir ordnen uns jedoch allen staatlichen Gesetzen unter, die nicht von den moralischen und ethischen Prinzipien der Heiligen Schrift abweichen. In gleicher Weise wird innerhalb der Freikirche bewusst auf hierarchische Strukturen verzichtet. >> Weiterlesen: Mennoniten sind Freikirchen

Glaubensbekenntnis

Unser Glaubensbekenntnis soll helfen, uns in der Vielfalt dessen, was heute Christentum genannt wird, einzuordnen. Wir bekennen uns zu Glaubens- und Gewissensfreiheit, die wir für uns in Anspruch nehmen und jedem anderen zugestehen, in diesem Sinne sind wir weder dogmatisch noch fundamentalistisch orientiert. Jedoch betrachten wir die Bibel als Wort Gottes, aus ihr beziehen wir unser Verständnis der Dinge und unsere Lebensweisen, die wir vor Gott verantworten wollen. >> Weiterlesen: Glaubensbekenntnis

Mennonitische Geschichte

Christen berufen sich auf die Bibel, deren geschichtliche Entstehung vor fast 2000 Jahren abgeschlossen wurde. Die Geschichte der Mennoniten ist aber erst seit der Reformation nachweisbar, als Menno Simons, der holländische Reformator und Zeitgenosse Luthers, die versprengten Gläubigen des dritten großen Reformationszweiges – die Täufer – zu selbständigen freikirchlichen Ortsgemeinden zusammenfasste. Diese wurden in der Folge Mennoniten genannt.
>> Weiterlesen: Mennonitische Geschichte

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