Adventszeit in Hetzendorf

"Advent, Advent die erste Kerze brennt." - Adventssontag in Wien-Hetzendorf

„Advent, Advent die erste Kerze brennt.“ – Adventssontag in Wien-Hetzendorf

Die Mennonitische Freikirche Wien-Hetzendorf hat dieses Jahr am ersten Adventssonntag einen speziellen Höhepunkt in der Adventszeit gestaltet, um sich wieder neu auf Weihnachten zu besinnen. Jeder war schon am Morgen zu einem Familiengottesdienst eingeladen, egal ob Jung oder Alt, ob groß oder klein oder irgendwo dazwischen.

Schon beim Eintreten in den Gottesdienstraum merkte man: „heute ist alles anders„. Es waren statt der üblichen Sesselreihen Tische und Sessel aufgestellt und auf den Tischen stachen einem die großen Geschenkkartons ins Auge, aber auch das Schild „Nicht öffnen“. Auf der Bühne sah man einen Tisch mit Sesseln, nahezu eine Wohnzimmerszenerie. Neugierde machte sich breit.

Musik eröffnete und begleitete den Gottesdienst, die Kinder konnten die Musiker mit Instrumente unterstützten. Die Geschenkkartons vom Tisch wurden geöffnet. Darin fanden sich entweder Kerzen und Wachsplatten oder aber Schwämme mit Reisig und anderem Material zum Stecken. Mit diesen Materialien gestalteten die Familien miteinander heuer ihr Adventgesteck. Daneben gab es im Gottesdienst noch ein kleines Theaterstück, in dem das Warten auf Jesus und das „Was du dem geringsten meiner Brüder tust, hast du für mich getan“ behandelt wurde.

Es war ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie, dass bis zum heutigen vierten Advent noch in Erinnerung wach ist, durch die brennenden Kerzen am wunderschönen Adventgesteck. Und das Mut macht, ein Mehr dieser Art von Gottesdiensten zu gestalten….

Aber das war ja nur der Vormittag…

Am Nachmittag fand ein Programm unter dem Motto „Weihnachten fängt vorher an“ statt.

Der Andrang von Freunden und Verwandten war groß, so dass bereits zu Beginn der Veranstaltung fast alle Plätze vergeben waren. Das Programm selbst war abwechlslungsreich: Es wurden gemeinsam traditionelle Weihnachtslieder gesungen, zwei Gemeindemitglieder haben Geschichten und Gedichte vorgelesen. Dazwischen eingelagert brachte der Gemeindeleiter die Botschaft zum Thema „Sterndeuter“.

Besonders „gut angekommen“ ist der Beitrag – „Böhmische Weihnachtsgeschichte“. Ein sehr heiteres Gedicht über „den vierten der Heilige-Drei-Könige“. Dieser brachte dem Herrn Jesu als Geschenk einen Olmützer Quargel. Man kann sich gut vorstellen in welchem Zustand – vor allem geruchsmäßiger Art – dieser im Heiligen Land angekommen sein muss.

Nach dem Programm gab es ausreichend Zeit, um sich noch bei Weihnachtsbäckerei, Kuchen, Kaffee und Punsch zu unterhalten und auszutauschen und so einen besinnlichen ersten Advent(-nachmittag) ausklingen zu lassen.

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